Sonographie der peripheren Nerven

Mit einem hochauflösenden 12 – 18 MHz Schallkopf können Muskeln und Sehnen sowie Nerven mit bildgebender Diagnostik untersucht werden. Insbesondere bei peripheren Engpasssyndromen leistet diese Methode gute Dienste. So kann bei einem Carpaltunnelsyndrom der Nervus medianus im Carpaltunnel gut dargestellt werden.

Querschnitt des mittleren Armnerves (N. medianus) kurz vor dem Eintritt in den Carpaltunnel (FDS = M.flexor digitorum superficialis. FDP = M. flexor digitorum profundus.)

In der Neurologie Oberaargau wird die Sonographie der peripheren Nerven ergänzend zur elektrophysiologischen Diagnostik durchgeführt.

Hirnparenchymsonographie

Die Hirnparenchymsonographie ist ein spezielles Ultraschallverfahren, das in der Neurologie Oberaargau zur Diagnostik von Parkinson-Syndromen eingesetzt wird. Dabei werden mittels Ultraschall durch den Schädelknochen im Gehirn Kerngebiete (z.B. Substantia nigra) dargestellt, die bei der Parkinson-Erkrankung eine entscheidende Rolle spielen.

Transtemporale Darstellung der mesencephalen Schnittebene; das Mesencephalon stellt sich schmetterlingsförmig dar (rot umfahrener Bezirk). Darin kann die Fläche der Substantia nigra (blau umrandeter Bezirk) ausgemessen werden.